Altes Rathaus, Regensburg

Altes Rathaus Regensburg

Kooperation mit der Stadt Regensburg

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus in Regensburg gilt als einer der wichtigsten, mittelalterlichen Profanbauten Süddeutschlands. Der Gebäudekomplex, eine heterogen gewachsene bauliche Struktur, geht in seiner Entstehung auf die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Umso erstaunlicher ist es, dass das Gebäude selbst – bis auf eine Reihe von Teiluntersuchungen – seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts keiner zusammenhängenden Dokumentation und Erforschung unterzogen wurde. Eine solche hat sich das Projekt „Die Bauforscherische Untersuchung des Alten Rathauses in Regensburg“ zum Ziel gesetzt, das 2016 von Prof. Peter Morsbach und Prof. Dietmar Kurapkat  am Fachgebiet Historische Bauforschung der OTH Regensburg initiiert und unter Mitarbeit der Laboringenieurin Annika Zeitler begonnen wurde. Seitdem erfolgt die sukzessive Projektdurchführung in Zusammenarbeit mit dem Lehrgebiet Vermessungskunde der Fakultät Bauingenieurwesen (Prof. Wolfgang Stockbauer und Laboringenieur Claus Plank)  sowie in enger Abstimmung mit der Stadt Regensburg, namentlich dem Kulturreferat, dem Planungs- und Baureferat, den Ämtern für Archiv und Denkmalpflege sowie Gebäudeservice und den Abteilungen für Baubetrieb und Unterhalt sowie Vermessung und Kartographie. Außerdem werden Bauaufnahmeübungen des Master Historische Bauforschung im Alten Rathaus durchgeführt und damit die studentischen Leistungen unmittelbar in die Forschungspraxis eingebunden.

Ziel des Projektes ist es, den Rathauskomplex in seiner gesamträumlichen Vielschichtigkeit verformungsgetreu abzubilden, um darauf aufbauend die Gebäudeteile weiterhin bauforscherisch zu untersuchen. Am Bauwerk getätigte Beobachtungen und Erkenntnisse zu Bauphasen, Bauabschnitten und konstruktiven Zusammenhängen sollen dann abgestimmt mit der hervorragenden Quellenlage (Archivalien, Bauamtschroniken etc.) zu einer bau- und stadtgeschichtlichen Gesamtbetrachtung zusammengeführt werden. Um die vielschichtige Gebäudegeometrie der Gesamtanlage erfassen zu können, finden digitale Technologien als auch analoge Aufnahmeverfahren Verwendung.

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